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Sechs-Millionen-Oldtimer parkte unbeachtet 40 Jahre lang in Garage
Ein historischer, original Bugatti, der mehr als 40 Jahre lang unbeachtet in einer Garage stand, wurde nach dem Tod des Eigners vom Erben entdeckt. Nun soll er seinem britischen Eigentümer mehr als sechs Millionen Euro einbringen.
"Wir können es gar nicht glauben", sagte der Neffe des verstorbenen Besitzers Harold Carr der Zeitung "Evening Chronicle". Demnach hatte der Arzt Dr.Harold Carr den Bugatti-Oldtimer, von dem weltweit nur 17 Wagen gebaut wurden, 1955 gekauft. Der Zweisitzer erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 210 Kilometern pro Stunde - und das in einer Zeit, in der die meisten Autos nur halb so schnell waren. Der Erst-Besitzer des Wagens war der britische Rennfahrer Earl Howe. Mit dem Dr. Carr befreundet war.
Seit Anfang der 60er Jahre stand der Wagen nur noch verstaubt und unbeachtet wie Gerümpel in der Garage. Als Dr.Carr vor zwei Jahren verstarb, entdeckte sein Neffe den Bugatti vom Typ 57S Atalante.
Der Bugatti wurde bei einer Oldtimer-Auktion im Februar 2009 für 3,5 Millionen GB-Pfund (3,2 Millionen Euro) erfolgreich verkauft. James Knight vom Auktionshaus Bonham's feierte den Fund als eine der letzten großen Oldtimer- Entdeckungen. Der Zweisitzer sei in einem guten Zustand, weil noch alle Originalteile sämtlich noch intakt sind.
Bugatti war stets ein Inbegriff des besonderen Automobil. Das 1890 von Ettore Bugatti gegründete Autowerk brach in den 40er Jahren zusammen. Der Volkswagenkonzern erwarb 1998 die Rechte an dem legendären Firmennamen und baute als atemberaubendes Prestige-Car den Supersportwagen Bugatti Veyron - eines der schnellsten und teuersten Autos der Welt.
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