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Genuß mit Anspruch und Niveau, wie es mir gefällt, gefördert mit hochwertigem Intl. Product-Placement

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 Italien neu entdecken - erleben - geniessen

Serie I.

Le Marche - Trufo`Trüffeln
und andere Gaumenfreuden

Italien im Trend!

Faszinierendes, melancholisches aber auch rebellisches Italien (ital. Italia) so präsentiert sich eine stolze Republik die sich zum größten Teil auf der vom Mittel- Meer umschlossenen Apennin- Halbinsel grazil einfügt, mitten
in Europa liegt und mit seiner so historisch bekannten Hauptstadt Rom, ebenso mit seinen vielen ganz unterschiedlich von der Natur, aber auch den Menschen geprägten Provinzen, seiner etwas anderen Lebensart wie magisch,so positiv anziehend auf jeden Besucher schließlich wirkt.

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Damals..und heute..wieder !

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bella italia!
Italien einfach wieder entdecken – erleben – geniessen

 
Im respektierlichen Ursprung bedeutsamer Kulturen hat dieses Italia enormes aufzuweisen. Historisch gesehen lässt es aufhorchen, wundern und erstaunen. Das aber ist bis heute eigentlich genauso geblieben. Denn dieses globale Umfeld des heutigen Italien war in der Antike die Kernregion des Römischen Reiches mit Roma als Hauptstadt des Imperiums. Nicht ohne respektvollste Bedeutung galt damals: “Rom hat gesprochen, der Fall ist beendet”, (Roma locuta, causa finital). Salve! Aurelius Augustinus. Noch heute gilt in Italien das, was Rom entscheidet.
Ebenso historisch bedeutsam war die heute so umschwärmte italienische Toskana, ein bedeutsames Kernland der Renaissance. Wie wir längst wissen, wird als Renaissance, hier vom italienischen rinascimento, also “Wieder- Geburt” abgeleitet, genau jene historische Epoche bezeichnet, die den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit, zwischen dem 1400 Jhdt. und dem 1600 Jhdt. in Mitteleuropa, dazu nicht unspektakulär stattfand. Sie gilt, und das fällt besonders in allen Landesteilen von Italien auf, als kultur- und umfangreich geartete, kunstgeschichtliche Epoche heute noch bewundert, bestaunt und manchmal sogar erneut entdeckt.
Heute besteht und existiert dieses moderne, mondäne Italien, der italienische Staat, auch Dank der so virtuellen Lebensart aller Italienerinnen und Italiener aus einer respektierlichen Kompromißlösung, einer soluzione di compromesso.

Von Stendhal (eigentlich Henri Beyle, Napoleonfan und Liberaler 1783-1842), von ihm also wissen wir: “das Glück Italiens beruht darin, daß es sich der Eingebung des Augenblicks überläßt, ein Glück, das in gewisser Weise auch Deutschland und England besitzen”. Mag also sein daß Italien etwas bewußter danach denkt, lenkt und ausgeglichener auch handelt.

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Die Marchigiani. Die Einheimischen

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Italien ist, und fassen wir somit kurz zusammen womit sich diese neue Reiseserie beschäftigen wird, unter anderem bekannt für seine eigene, eine besondere dazu sehr unkonventionell, stolze  lässig anmutende Lebensart.

Italiens so schmackhafte, dazu bodenständige, ländliche Küche.
Die Trend angebenden Moden, wie auch zahlreiche attraktive Spitzen- Designer- Artikel. Seine beispielhaft alte&moderne auch futuristische Architektur, fast alles gelingt dort im harmonischen Einklang mit dem Historischen. Ebenso die legendären weltberühmt schnellen roten Autos. Der Weltfußball. Die Genforschung Und seine unendlich facettenreiche alte und neue Kunst, aber auch die oft so skurrilen Filme, ob Fellini, Pasolini oder Visconti Und nicht zuletzt die lockere Tanzmusik wie auch sanfte Klassik-Musik. Dazu natürlich noch die so zahlreichen wie einladenden Touristenziele mit ihren liebenswerten Menschen die den Gast spürbar herzlich mit einem „salve“ überall Willkommen heißen.

Längst schon wurden Pasta, ob: con trufo (Trüffeln) oder con pomodoro(Tomaten) und die so legendär gewordene Pizza inzwischen fester Bestandteil auch unserer deutschen Küche. Eindeutig auch: ohne Venedig und die Toskana wäre doch Europa nur halb so schön und aus diesem plausiblen Grund lieben wir dieses Italien. Immerhin: jährlich verbringen allein rund neun Millionen Deutsche ihren Urlaub zwischen Trentino und Sicilia. Und noch etwas, so völlig divertente: den Espresso bestellen wir mittlerweile italienischsprachig, ganz so eccellente, als wollten wir somit wenigstens auch ein klein wenig dazu gehören. Ja, weshalb eigentlich?
Das hat seinen guten Grund! Doch nur der wahre so vero, puro.. Italia Begeisterte, weiß auch hierzu (s)eine eigene ganz subjektive Antwort!

Wir, das Redaktionsteam von MOMENTE-Akzente möchten Ihnen zukünftig in unserer neuen Serie “bella italia” eine kleine Auswahl an Reiseimpressionen dieser zahlreichen, so sehr verschiedenartigen Regionen Italiens, etwas näher bringen. Ganz offen zugegeben: Sie zum Reisen abseits der Pauschalangebote in einer Zusammenarbeit auch mit ENIT, der italienischen Zentrale für Tourismus, und guten auch kreativen Reisenanbietern dazu anregen Italien -wieder neu - zu entdecken. Vieni al italia!

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 “Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist”

So sinnierte schon Joseph von Eichendorff in einem Reiselied von 1823 vortrefflich wie auch zeitlos

Italia, ho sognato te.. (..ich habe von dir geträumt..)
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ährend ein Herr von Goethe noch seine Kutschen-Reisen in Geduld und Neugier absolvierte, so reisten im Volkswagen, Ford-Taunus oder DKW etwas später die Deutschen Teutonen ganz ähnlich dem germanischen Volk der Antike in Heerscharen zur Sommerfrische an Italiens Adriaküste. Die Lust am Reisen nach Italien begann ihren nicht aufzuhaltenden Lauf. Wer konnte, es wollte der hat die Lieben und das Badezeug randvoll im Auto verstaut und auf ging es ab nach Italien.

Reisen nach Italien,
im Trend, damals wie auch heute...

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Impressionen und Bilder einer Reise
durch die italienische Kultur- und Geniesser-Region
Le Marche

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Die Marken(italienisch Le Marche) sind eine Region in Mittelitalien.
Sie liegt zwischen Adria und Apennin.
Im Norden grenzen die Marken an die Emilia-Romagna, im Süden an die Abruzzen, im Westen hauptsächlich an Umbrien. Ihr Name „ Le Marche geht zurück auf die alte deutsche Gebietsbezeichnung „Mark":
Le Marche - Die Marken.

Die Landschaft der MARKEN gilt als eine der schönsten und abwechslungs- reichsten ganz Italiens. Viele Jahrhun- derte lag diese Gegend abseits der großen Reisewege und hat dadurch viel von ihrer Ursprünglichkeit bewahrt. Lange Sandstrände, sanfte Hügel- ketten, imposante Gebirgszüge und einsame Landstreifen. Die Landes- hauptstadt der Marken ist die Hafen- stadt Ancona. In Pesaro wurde 1792 Gioacchino Rossini geboren. Ihm zu Ehren findet alljährlich das Rossini- Festival statt. Mehr im Landesinneren in der Nähe der sehr beeindruckenden Furlo-Schlucht befindet sich die kleine Stadt Urbino mit einem ehemaligen Herzogspalast.

Diese auffallend so verträumte naturbelassene Region Le Marche ist noch wenig beim Tourismus bekannt. Und wer dort war, will zurückkommen. Zurück blicken, in eine natürliche unverbrauchte Region die auch zum nach- denken zum persönlichen Revit- alisieren anregend wirkt.

Die mittelalterliche Region Le Marche ist spürbar noch immer wenig bekannt. Deshalb ist eine Reise in diese Region für den Individualreisenden der inmitten kunst- und kulturgeschichtlicher Sehenswürdigkeiten die Fähigkeit besitzt noch Staunen zu wollen.
 
Le Marche bietet 26 Ortschaften,
die nahe dem Adriatischen Meer liegen, Landschaften in denen ruhige Urlaubstage von kurzer oder langer Dauer für mediterrane Ent- spannungen und facettenreiche kulturelle, wie originelle lukullische Genußerlebnisse garantiert nur wohltuende Erlebnisse sein werden

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Lido di Adria, Adriastrand hier findet jeder seinen Platz

Mehr als 180Km Adriaküste, mit schönen Stränden laden ein zum Baden, Faulenzen und Träumen. Ein Seehafen von Ancona dazu neun moderne Yachthäfen. Eine Vielzahl bedeutender Denkmäler, über hundert Kunststädte, tausende historische Kirchen, von denen 200 im romanischen Stil erbaut wurden.
Dazu 163 Wallfahrtskirchen, 34 archäologische Ausgrabungsstätten, und 71 historische Theater, Museen und Pinakotheken warten auf ihre Besucher. Die Natur wird hier strikt erhalten statt städtebaulich etwa betoniert: zahlreiche unter Naturschutz stehende Nationalparks, findet der Gast in: M.Sibillini, Gran Sasso und M. della Laga, dazu Regionalparks und Naturreservate, in: Abbadia di Fiastra, Gola del Furlo und Montagna di Torricchino, nicht zu übersehen die ja nach Saison blühenden, bunten Blumen geschützten Gebiete in den Staatswäldern. Ohne Übertreibung hier dominiert Natur pur.

Wenn man jemals klären wollte, welche italienische Landschaft am typischsten ist; müßte man die Marken nennen, Italien mit seiner Vielfalt an Landschaften ist wie ein Destillat der Welt; die Marche sind ein Destillat Italiens. So treffend schreibt schon Guido Piovene 1957 in seinen Reise- Notizen in: „Reise nach Italien“.

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Le Marche bilden die Ostküste Mittelitaliens

Die Marken grenzen im Norden an die Emilia-Romagna und im Süden an die Abruzzen. Die Küstenebene ist relativ schmal und steigt schon bald brüsk an bis auf die Höhen des Apenninengebirges, das im Westen eine natürliche Grenze zu Umbrien und der Toskana bildet. Die Küstengebiete sind dicht besiedelt, das wunderschöne Hinterland ist jedoch kaum bewohnt

Die Gesamtbevölkerungszahl der Marken beläuft sich auf rund 1,5 Millionen mit einer durchschnittlichen Einwohnerzahl von 150 pro km2. Die Gesamt- Fläche beträgt ungefähr so 10.000 km2. Das Gebirge im Hinterland besteht größtenteils aus Kalkstein und bildet kahle Gipfel, reißende Bäche, dramatische Schluchten und viele Höhlensysteme. Für den Touristen der Region daher auch ein absolutes Muß, der Besuch der Grotte di frasassi in Genga, Ancona. Diese sensationell große Tropfsteinhöhle mit ihren so zahlreichen bizarren Gebilden von Jahrtausend alten riesengroßen Stalagtiden diesen Kalksteintropfen aus erstarrtem Schmelzwasser des Schnees von vorgestern. Erst 1971 wurde sie entdeckt. Ein lohnender Besuch inmitten bestens und komfortabel, gesichert und illuminiert, aufbereiteten sicheren Chromstahl-Laufgängen. Hier wird eine wahre, aber authentische Millionen Jahre alte Vergangenheit zumindest auf dieser Art der Naturgebilde etwas lebendig.

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Stalagtiden , in anmutenden Höhlen wie Riesenkerzen aus tausenden Wachstropfen der Steinzeit...

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Grotte di Frasassi in Genga, Ancona. Besucherplattform im Inneren der Grotte

Einen Kontrast dazu stellt die Gegend nahe der Küstenebene dar, die das Auge erfreut mit ihren fruchtbaren Hügeln, oft gekrönt von kleinen alten Städtchen mit Stadtmauer. Der höchste Punkt der Marken ist der Monte Vettore in den Sibillinischen Bergen mit einer Höhe von 2476m. Die eigent- liche Küste hat kilometerlange Sandstrände, ist aber, abgesehen von der Conero-Halbinsel (einem großen Kalksteinfelsen), praktisch ganz flach.

Was die Wirtschaft betrifft, so stützt sich die Region hauptsächlich auf kleinere und mittlere Betriebe, die oft in Familienhand sind. Schuh-, Kleider- und Möbelfabrikation sind die erfolgreichsten Wirtschaftszweige. Der ziemlich magere Ackerboden und die allgemeine Landflucht haben dazu beigetragen, daß die Landwirtschaft nur noch eine untergeordnete Rolle spielt, abgesehen von der Verdicchio-Produktion, dem berühmten Weißwein aus den mittleren Marken. An der Küste ist nach wie vor der Fischfang ein wichtiger Erwerbszweig.

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Italienische MOMENTE - sind auch Feinschmecker Akzente

Die typisch marchigianische Küche ist fest verwurzelt in der bäuerlichen Tradition und bisher immun gegen tiefgefrorene bastoncini di pesce (Fischstäbchen eines gewissen Kapitän). Hier regiert die häusliche Küche über die professionelle, und selbst die feinsten Restaurants legen Wert darauf, Speisen aus Rezepten anzubieten alla nonna, auf Großmutterart. 
Erstklassige, frische Zutaten und ein Minimum an dekorativem Drumherum, das kennzeichnet die marchigianische Küche. Da aber die Speisen ganz nach Tradition und nur mit heimischen Zutaten zubereitet werden, hat jede Gegend ihre jeweils eigene Küche.
Ausgiebig wird Gebrauch gemacht von allem, was Feld, Wald und Wiesen zu bieten haben; Pilze, Wild, Nüsse, Wildkräuter und - der wohl edelste wahre kulinarische Schatz dieser so naturbelassenen Region: Trüffeln.
Hier ist der Einheimische versucht, möglichst alles zu verwerten. Typisches Landleben eben. So sind denn einige der bekanntesten Speisen entstanden, indem man etwa hart gewordenes Brot aufbrauchen wollte, oder die weniger attraktiven Stücke eines geschlachteten Schweines nicht einfach wegwerfen wollte. Daher ist es nicht verwunderlich. daß man bei den Marchigiani privat oft besser ißt als in den Restaurants. Seit jedoch Touristen auch in die kleineren Orte vorgedrungen sind, hat sich Angebotsniveau der örtlichen Restaurants merklich verbessert und auch dazu geführt, daß oft schon längst vergessene traditionelle Gerichte wieder neu entdeckt wurden.
Die alten Bezeichnungen ristorante, trattoria und osteria sind in den letzten Jahren fast austauschbar geworden. Viele der feinsten und teuersten Restaurants nennen sich osterie und legen ihren ganzen Stolz in die kreative Neuinterpretation traditioneller Gerichte. Viele Restaurants sind dagegen gleichzeitig Pizzerien; beachten Sie dabei unbedingt auch, daß man pizza gewöhnlich nur abends bekommt, wenn das Holzofenfeuer brennt. Manche Dinge des Lebens sind eben nur “so wie es sein sollte” ein wahrer Genuß.

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Die Marchigiani essen mehr Fleisch als andere Italiener. In vielen ländlichen Gegenden bedeutet zum Essen in ein Restaurant gehen nichts anderes als riesige Mengen auf Holzkohle gegrilltem Fleisch - grigliata mista di carne - zu verputzen. Sie können aber jederzeit an die Adriaküste ausweichen, wo man mit den besten Fisch von ganz Italien bekommt. Drucken Sie sich unsere nachfolgende Übersetzung der Speisekarte für den nächsten Restaurantbesuch aus, damit wird das Verstehen der Speisenkarte sicherlich ganz einfach.

Als antipasto sind geräucherter Schinken und lonza (rohes gesalzenes Schweinefilet) unübertroffen. Wenn Sie irgendwo ciauscolo sehen (eine weiche geräucherte Schweinesalami), probieren Sie sie unbedingt. Der klassische primo ist ein gut gefüllter Teller tagliatelle mit sugo, normalerweise eine Fleischsoße. Ein ganz spezielles Pastagericht der Gegend ist vincisgrassi, eine üppige Lasagne ohne die sonst üblichen Tomaten. Urbino ist bekannt für seine passatelli, eine Art Fadennudeln aus Brotkrumen, Parmesankäse und Ei, die in Brühe gekocht werden.

Abgesehen von dem überall angebotenen Fleisch alla brace, vom Holzkohlengrill, sind leckere gefüllte Tauben (piccione ripieno) und gekochtes Kaninchen mit Fenchel (coniglio in porchetta) eine marchigianische Spezialität In einigen Gegenden schleichen sich auch gedünstete Schnecken auf die Speisekarte. Wenn Sie an der Küste sind, zumal in der Nähe von Ancona, müssen Sie unbedingt brodetto probieren, eine Art Fischsuppe, die mit 13 verschiedenen Fischsorten zubereitet wird, keine mehr, keine weniger.

Immer gut sind spaghetti vongole (dünne Spaghetti mit Babymuscheln) oder spaghetti allo scoglio „on the rocks", mit verschiedenen Meeresfrüchten.In den Nordmarken ißt man gern piadina, ein flacher Teigfladen ohne Hefe, gefüllt mit Salami, Schinken, Käse, gekochtem Spinat etc. Halten Sie danach Ausschau in den kleinen Snackbars an der Straße. Der pecorino-Käse aus Schafsmilch schmeckt in den Marken hervorragend. Man ißt ihn am besten im Frühling mit ganz jungen, rohen Saubohnen (fave). Fragen Sie auch nach dem formaggio di fossa, einem würzigen Käse, der in Kalksteinhöhlen eingemauert wird und dort heranreift.

Lust an der Lebensfreude - Gastfreundschaft im lockeren Zusammenspiel mit italienischem Vivere

Diesmal besuchte die Online-MOMENTE Redaktion, und das nicht so ganz zufällig, während der Trüffeln-Erntezeit der größte kulinarische Schatz der Gegend, die ausgesuchteste Trüffeln-Region in den Marken, Le Marche.

„Zu tafeln liebe ich an lustigem Ort“
so schwärmte bereits J.W.v.Goethe,
wenn ihm nach kulinarischem Genuß gelüstete.

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Tagliatelle, Bauerwein und Trüffeln - satt! typisch für das Ristorantino “Sparapani”

Vielleicht die lustigste genußvollste Trüffeln- Zubereitungsversion - buono italia

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dolce vita - Trüffeln ohne Reue geniessen

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La vera cucina Marhigiana” Musica del Arte zum Lunch im Ristorante “La Centilena” im ländlichen Monte San Vito

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Knusprig, traditionell gewürzt das Spanferkel „Porchetta“ im “Sparapani” Ristorantino in Cupramontana-Ancona

Perfektes “vivere le marche” ist der Besuch in der Künstlerkneipe “Gino`s al Tamburo Battente”. Ganz idyllisch gelegen im Bergdorf Castelbellino. Nahe Jesi. Schlemmer-Menues mit origineller Life-Musik eine unvergleichliche und “piacevole serata italiana” -
das absolute Muß für jeden Besucher der Region

Wer mit ein bißchen Glück, selbst auch die persönliche Aura dafür hat, dazu die richtigen Menschen in Italien kennen lernen mag, der kann hier sehr schnell, mitten am oft so lustigen Familienleben, dazu dem Genuß an regionalen Speisen teilnehmen. Und dabei ganz willkommen aus „Mamas“ Küchentöpfen ohne langes hin und her mit Speisenkarten, genießen was „heute auf den Tisch da kommt“. Da sind die Antipasti allein schon halbe Sattmacher, ob der „Prosciutto“ (Luftgetrockneter Schinken) oder die „Ciauscolo“ eine Art von Mettwurst oder aber das einmalig delikat zubereitete,  und 12 Stunden im Pizzaofen gebackene, mediterran gewürzte, noch heiß servierte Spanferkelchen, das „Porchetta“. Diese Gastfreundschaft, so wie dort in Le Marche erlebt, sie muß um lukullisch sehr ansprechend erlebt zu sein, wirklich nicht nur von Spitzen- und Sterne-Köchen edelstilisiert und kreativ dekoriert dazu akurat wie elegant zelebriert sein. Hier bleibt man unter sich.

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Typische Oliven al ascolana

La porchetta in der Zubereitung

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schwarzer Trüffel

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Auffallend nicht nur reich an Kultur ist diese Region, sie bietet auch so viele Originalspezialitäten für den Feinschmecker, Speciale-Salami, Landkäse, hochwertige Weine - wie den Verdicchio, Lavrima di Morro dÀlba, den Rosso Conero, Monte San Vito “Vitus”, ebenso Olivenöl und dann diese alles so raffiniert und absolut delikat schmeckenden trufo: Trüffeln.

Edle Trüffeln

Kostbarer als Gold, sinniert der Gourmet

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Bodenschätze ähnlich der Goldnuggets und purer Diamanten
weiße und schwarze Trüffeln

Bisher haben wir nur die weiten Landschaften der Marken so betont. Der Mischwald aber ist im Alltagsgeschehen der Einwohner der Marche, trotz zahlreicher Abwanderungen der vorwiegend jungen Leute, wie das allgemein ja der Fall ist, nach wie vor stark gegenwärtig. Unter allen diesen dort jahrzehntelang unbeschadet gewachsenen Bäumen, Sträuchern und den Früchten wie Kastanien, Walnüssen, Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren oder Brombeeren und Wacholderbeeren findet der Trüffel sein ideales Entstehungs- Umfeld.

Die Trüffeln sind Pilze. Kranke Pilze, man glaubt es kaum denn genau diese werden als „Könige der Pilze“ definiert, wie Goldnuggets oder Diamanten begehrlich gesucht, vom Feinschmecker nur so geliebt und in individuellen Variationen „respektlos“ nur weg gegessen. Zugegeben, es gibt Menschen denen entlockt der Hinweis auf „frische Trüffeln“ lediglich ein lässiges Achselzucken ein verbales – na und – das ist zu respektieren.

Zugegeben ein wenig Dekadent ist schon, wer sich (der Autor absolut mit eingeschlossen) als sündhaft teure Delikatessen-Rarität beinahe traumatisiert und genüßlich so ganz ungeniert an modrige, dazu krankfaulenden Pilzsorten die quasi einer undefinierbaren naturbedingten Baumwurzelerkrankung , einer unheilbaren Tumorgeschwulst gleichkommen, in Erwartung ganz verzückt nähern, enthusiastisch schnuppern, unsere Sinne betören lassen und genüßlich die Pupillen vor Gaumenfreude drehend sich glücklich daran laben. Sind wir, himmlischen Trüffeln-Geniesser, nicht alle ein bißchen Bluna?
Und das ist wohl auch gut so!

Genauso wie das Gold findet man die begehrten Trüffeln nicht mal so am Wegrand, oder wie ein Fliegenpilz leuchtend in sonniger Lichtung. Das wäre wohl zu schön. Die Trüffeln lassen ihre Verehrer in Ungeduld etwas warten, nach ihnen suchen und das nicht mal mit menschlichem Auge. Dazu aber später mehr.
Typische Trüffeln-Zonen sind das Hinterland der Provinz Pesaro – Urbino und Teile der Provinzen Ascoli Piceno, Macerata und Ancona. Die dort verbreiteten Hauptsorten sind die sehr wertvollen weißen Trüffeln (tuber magnatum Pico) . Die ebenso wertvollen schwarzen Trüffeln, (tuber melanosporum Vitt.) Qualitätskriterien werden inzwischen unter Kennern einheitlich nach Geruch, Geschmack auch Optik und Festigkeit vergeben. Zum Nährwert der Trüffeln sei erwähnt, sie sind neben der Rarität als reines Gourmet-Highlight auch sehr sinnvoll da sie wegen des hohen Proteingehaltes aus als „Gemüsefleisch“ bezeichnet werden, sind zu ca. 70% aus Wasser und beinhalten organische Substanzen wie Kalzium und Magnesium.

Wie und wo, aber ist diese kulinarische Prominenz
aller Pilzarten zu finden, diese Trüffeln..?

Diese edlen Trüffeln als unterirdisch wachsenden Pilze werden vorwiegend an kühlen, nebligen Morgenstunden am feuchten, frischen, moderigen Waldboden mühevoll erschnüffelt! Die Trüffelnsuche ist nur mit einer Linzenz gestattet. Im Jahr für 100.-Euro. Ideale Trüffeln-Erntezeit ist der Oktober und November eines Jahres. In den Monaten Mai und September ist die Trüffelnsuche absolut nicht erlaubt. Der Wald hat Schonzeit

Die Objekte der Begierde, leckere Pralinen für Schweine!

Diese Schweinerei hat ein Ende. Früher wurden vorwiegend trüffelnsüchtig gezüchtete Schweine zur Suche eingesetzt, das Schwein aber hat enorme Freßlust auf diesen wertvollen Fund. Oft waren aber die Schweine schneller und der Trüffel war zum Verdruß des Suchers weg gefressen. Daraufhin bekam das Schwein einen Ring um seine Schnauze, konnte somit zwar suchen, finden aber nicht mehr fressen. Tierquälerei die nicht mehr geduldet wurde. Lange schon werden erfolgreich und ohne jede Quälerei der Tiere, dafür trainierte Rassehunde eingesetzt. Bevorzugt die edle Rasse der Lagotto romagnolo.

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Trüffelnsuche seit mehr als zehn Jahren Klaus Wilhelm Gérard mit seinen Trüffelsuchhunden Atila 12 Jahre, und Nachwuchs Leo 4 Jahre alt

Das wahrhaft schöne Spiel nach dem Erdknollen ist fair und macht den Hunden großen Spaß. Denn sie wissen es genau, wenn sie dem versteckten Duft der Trüffel im Waldboden nachgehen fündig werden, im Sand scharren nach ca. 20 cm im Erdboden der Trüffel sichtbar wird, dann werden sie, die überhaupt keine so merkwürdig-modrigen Trüffeln fressen mögen, ja viel leckerer belohnt: es gibt zum Frühstück endlich ihr Lieblingsfressen, und das ist bei jedem Hund ja stets was anderes. 

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Atila und Herrchen, zwei Spezialisten für Trüffeln erschnüffeln, erfolgreich sind die Drei aber nur im Team

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Leo, er ist bereits der Dritte im “Dream”- Team.
Aber noch Schnupper
Schüler vom bereits erfahrenen Trüffeln- Suchhund Atila.

Atila Trüffeln- Schnüffel Favorit

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Le Marche - Idylle mit Natur pur

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 Castellbellino

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Loreto, Wallfahrtkirche Santa Casa

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Ancona - Hafenmole

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Chiesa Santa Maria in Castagnola, Piazza G.Garibaldi

Sie haben es bereits bemerkt, die Marken bieten eine etwas andere Art Italien-Urlaub zu geniessen. Zwar ist die Adriaküste seit Jahrzehnten ein Mekka sonnenhungriger Badeurlauber, aber nur wenige von ihnen wagen sich weg von den Stränden ins Landesinnere, wo man Orte findet, an denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint, etwas was man so in Mittelitalien sonst nirgendwo erlebt. Auffallend auch, in den Marken wird der Besucher von Kultur nicht erschlagen, sondern diese bietet sich ihm in fein dosierter Version an, dafür aber von höchster Qualität. Mit selten spannender Historie.
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och etwas. Wer viel Sonne geniessen möchte kommt am besten Mitte Juli bis Mitte August, dann ist es am heißesten. Auch dann ist es nirgendwo überfüllt, und man kann jederzeit in die Berge fahren, wo eine kühlende Brise weht.
Wenn Sie die Hitze nicht so mögen, dann sind Mai, Juni und September die idealen Reisemonate. Die Landschaft präsentiert sich frühlingshaft grün oder beginnt sich herbstlich zu färben. Wenn es regnet, fällt meist nur ein kurzer Schauer und kein endloser Dauerregen. Eine Ihrem geschmack entsprechende Übernachtungsmöglichkeit finden Sie jetzt fast immer ohne Vorausbuchung. Aber Reservierungen, online alles leicht machbar. Am meisten regnet es von Mitte Februar bis Mitte April und von Mitte Oktober bis Mitte Dezember. Da kann es dann, zumal in den Bergen, nasse, nebelverhangene Tage geben. Es kann sogar empfindlich kalt werden, besonders wenn aus dem Norden der Transmontana weht.

Viele Besucher kommen in die Marken, um das unverfälschte, „echte" Italien zu finden, unbefleckt vom Massentourismus und trotzdem begegnet man hier dem fremden Besucher gegenüber aufgeschlossen und herzlich - 
Wenn es das ist, was Sie suchen, dann sind Sie hier richtig. Und wie sich MOMENTE überzeugen konnte absolut auch gern gesehen und sehr Willkommen!

Buon divertimento, viel Spaß!

Pine de Vito © 2009

Solche Erlebnisreisen bleiben nicht etwa Eliten allein vorbehalten. Solche und viele weitere Italien-Erlebnisse, auch diese Trüffeln-Genüsse in zahlreichen Variationen, alles das kann man komplett und individuell, hervor- ragend organisiert, als Reiseerlebnis Online sofort reserviert werden.

Reise-Informationen Le Marche

Italien-Informationen über ENIT Italienische Zentrale für Tourismus
eMail: enit.ffm@t-online.de. Alle Infos direkt auf: www.enit.de

Italia! Italien- die etwas anderen Reise-Ideen, wie auch Le Marche, finden Sie bei
“the italian way” www.trueffel-reisen.de und www.zepponitours.it
 

Flüge in die wichtigsten italienischen Städte und auch nach Ancona:
AirDolomiti- Lufthansa: www.airdolomiti.de

Ein guter Hotel-Tipp in Ancona : Hotel Federico II. www.hotelfederico2.it

Informationen zur Höhlen-Grotte di frasassi: www.frasassi.com

 Speisen wie ein Marchigiani im Ristorante “Sarapani”, www.fratibianchi.it

Landestypische LeMarche Spezialitäten, Feinkost die man zuvor alle probieren kann bei:
Bonatà delle Marche: www.bonatadellemarche.it

Parlate italiano? Italienisch sprechen - spielend lernen! In München bei: www.di-f.eu

Lesen Sie ausführlich über Trüffeln, die wahren Entdeckungstouren und Besonderheiten. Das Buch von KW Gèrard “Die Geheimnisse des Trüffelsuchers”. Näheres dazu mit einem “klick” direkt auf:_Bücher - lesen - hören_

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....als Kontrast zum Üblichen!

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