|
Was heißt - Alles wird gut - auf Europäisch?
keine Bange, ruhig bleiben. Bisher haben die aus Brüssel solche erstaunend dubios-seltsamen Änderungsvorgaben, solche nationalen und sprachlich kulturellen Konsequenzen, uns nicht abverlangen, geschweige oktroyieren können. Alles bleibt gut. Aber wir sollten wachsam bleiben, damit diese bekanntlich zu hoch dotierten, vielleicht deshalb ja so bürokratisch aufgeblähten Zentralstaatsbeamten, uns bitte keine Georg Orwellschen Assoziationen heraufbeschwören werden.
Dann wird uns noch ständig dieser Weltuntergang verschiedentlich prophezeit. Davon haben wir ja nur eine Welt. Es wäre anders denkbar auch überhaupt nicht angenehm zu ertragen. Erst war es Nostradamus, der uns das Ende andeutete. Später sollten die Azteken - und die Maya-Kalender ihrer Nachwelt das zum freien Interpretieren so verdeutlicht haben. Jetzt stehen wir ziemlich ratlos damit da. Und Warten. Auf was Bitte?
Atemlos registrieren wir erst öfter, jetzt schon immer öfter: die Zeit sie rast uns weg, sie flitzt und spurtet spürbar fast 99-mal rasanter als noch vor neun Jahren. Hinzu erfahren wir eine leise langsame Inflation, hören Vieles von Wachstum und anderen Sentimentalitäten. Hören wir mehr auf die Jugend die dazu sagt: “krass cool bleiben”!
Erschreckend deutlich und klar jedoch auch: sind wir etwa soweit daß der erste Mann im Staat den Medien sagt, was zu berichten ihm genehm ist? Dann war das aber eine sehr schnell erfolgte Metamorphose des bisher vermuteten Biedermannes. Ein Deutscher Bundespräsident ruft überhaupt keinen Chefredakteur an. Basta. Weder den der BILD noch den von FAZ oder wen immer noch. Das ist mit dem hohen Staatsamt und dessen tadelloser Würde gar nicht vereinbar. Dann zusätzlich auch noch diese analog sich erweisende tagtägliche merkwürdige "Desinformationspolitik des deutschen Staatsoberhaupts still zu beobachten". Oh nein, wie trostlos peinlich. Wehret den Anfängen.
Egal wie sich die Dinge weiterhin entwickeln. Deutschlands Bundespräsident Christian Wulff hat die Würde seines Amtes beim Überschreiten des Rubikon verloren. Ebenso gilt: wer sprichwörtlich den Rubikon überschreitet, kann diesen Schritt nicht rückgängig machen. Eine bittere Erfahrung, in Folge einer Fehlentscheidung, die 49. v.Chr. ein gewisser Gaius Iulius Caesar ebenso begreifen musste. So alt schon, können Fehler von heute sein.
Davon aber geht die Welt nicht unter. Und es klang doch so schön alles: die Lebenserwartungen werden länger und länger, früher in die Rente gehen endlich den verdienten Ruhestand noch Jahrzehnte nach eigenem Gusto genießen. Doch nüchtern, ganz real gesehen: so ein märchenhaftes "Eselchen streck` dich..", das hält ganz sicherlich kein Rentensystem dieser Welt lange aus. Wo Leben wir denn. Mittendrin genau.
Vernünftig also daß dazu die politische Erkenntnis kam: Deutschland benötigt endlich wieder eine Kultur mit Wertschätzung zu dem Wissen und Erfahrungs- potential älterer Menschen, um sie, dem bröckelnden Jugendwahn zum Trotze, endlich in die Arbeitsprozesse zu integrieren. Wenn die Seniorinnen und Senioren das möchten.
Na gut. Dann war es das zunächst. Kürzlich äußerte jemand im „Small-Talk“ einer Gesellschaft, zu mir: "Ich wage eine Prognose zu allen den momentanen Veränderungen, es könnte - so oder so - ausgehen". Ich schließe mich dem Gedanken nur schmunzelnd an.
Der beste Moment, Sie jetzt zur Entspannung einzuladen, die folgenden Beiträge stressfrei und sorgenfrei besser nur zu genießen.
Ich wünsche Ihnen eine unterhaltsame Lektüre
|