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 Glosse - Akzente die unbedingt erwähnt sein wollen..                                                                                               SATIRE

“Wir stecken tief in der Dekadenz, nur einem stimmt die Menge noch jubelnd zu:
dem klaren Unsinn.” 

Theodor Fontane (1819-1898)

Urlaub: Deutsche sind spitze im Meckern,
aber Muffel beim Feilschen

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Urlaubszeit gleich Meckerzeit. Mehr als 75 Prozent der Deutschen beschweren sich während oder nach einer Reise über ihr Hotel – 5,21 Prozent der Reisenden versuchen sogar den Preis zu drücken. Die Möglichkeit den Preis schon vor dem Urlaub zu verhandeln, nutzen allerdings nur 2,35 Prozent der Urlauber. Das ergab eine Umfrage des Hotelverhandlungs-Portals DealmyHotel.com (http://www.dealmhotel). Fazit: Während und nach dem Urlaub wird munter gemeckert, um im Nachhinein vielleicht doch noch den Preis zu drücken. Schlauer wäre: Schon vor der Reise Preise verhandeln.

Die Deutschen sind bekanntlich Könige im Meckern. Die aktuelle Umfrage von DealmyHotel.com (http://www.DealmyHotel.com) ergab, dass sich mehr als drei Viertel (75,8 Prozent) aller Deutschen über ihr Urlaubshotel beschweren. Da wird sprichwörtlich das noch so kleinste Haar in der Suppe gesucht, um vielleicht doch noch ein Schnäppchen zu machen oder die ein oder andere Service-Leistung extra zu erhalten. Allerdings verhandeln lediglich 2,35 Prozent schon vor dem Urlaub den Preis für das Hotel. „Nur Deutsche zahlen den vollen Preis und meckern im Anschluss über die Preise“, weiß Hotelpreis-Verhandlungsexperte Frank Mansfeld. Nach Erfahrungen des Experten ist es in anderen Ländern deutlich mehr verbreitet das Thema Preis anzusprechen. Und tatsächlich: Der direkte Weg liegt den Deutschen bei den Beschwerden nicht wirklich im Blut. Mehr als ein Drittel der Urlauber (35,97 Prozent) wählt das Internet als Beschwerdeplattform. Fast ein Viertel (24,20 Prozent) der Urlauber ärgern sich nur im stillen Kämmerlein. 7,22 Prozent lassen ihren Frust bei Bekannten ab und 5,21 Prozent hinterlassen negative Kommentare im Gästebuch des Hotels. Immerhin 22,18 Prozent wenden sich an das Hotelpersonal. Lediglich 5,21 Prozent beschweren sich direkt beim Management mit dem Ziel, nachträglich den Hotelpreis zu drücken.

„Diese Meckerei will doch keiner – besser ein gehobeneres Hotel buchen und den Preis vorab optimieren oder Leistungen dazu aushandeln“. Hotelpreis- Verhandlungsexperte Frank Mansfeld rät also, schon vor der Buchung mit dem Hotel zu verhandeln. „Nach unseren Erfahrungen sind Gäste, die vorher ihren Wunschpreis festlegen, zufriedener.“ Der Experte weiß wovon er spricht, hat er doch das weltweit erste Hotelpreis-Verhandlungsportal gegründet. „Wer vorher den Hotelpreis clever verhandelt hat, freut sich mehr über das reichhaltige Frühstücksbuffet und ärgert sich weniger über den vielleicht mal schiefen Sonnenschirm am Pool.“ Da Verhandeln allerdings nicht jedermanns Sache ist, übernimmt DealMyHotel.com die Preisverhandlung mit dem gewünschten Hotel – und das kostenlos und unverbindlich.

Die Ergebnisse:
1. Wie beschweren Sie sich, wenn Ihnen das Preis-Leistungs-Verhältnis Ihres Hotels nicht gefallen hat?
Im Internet 35,97 %
Gar nicht 24,20 %
Beim Personal 22,18 %
Bei Bekannten 7,22 %
Beim Management 5,21 %
Im Gästebuch des Hotels 5,21 %

2. Haben Sie schon einmal Hotelpreise vor der Reise verhandelt?
Ja 2,35 %
Nein 97,65 %

Die komplette Umfrage wurde von April–Mai 2011 online mit 595 Teilnehmern durchgeführt.

Über DealMyHotel.com: Hotelpreis? Verhandlungssache!
DealMyHotel.com mit Firmensitz auf Mallorca wurde im Oktober 2009 von Frank Mansfeld und Jochen Gülden gegründet. Das Internetportal besticht durch ein gänzlich neues Prinzip: Der Wunschpreis für schöne Hotels, Ferienapartments, Pensionen, Villen und Fincas im 3 bis 5 Sterne Segment kann nach dem persönlichen Budget festgelegt und verhandelt werden. Der Urlauber zahlt nur das, was ihm die gewählte Unterkunft wert ist. Hoteliers können sich unter http://www.DealMyHotel.com informieren und Teil des DealMyHotel-Prinzips werden. Der Angebotsschwerpunkt liegt derzeit auf den Balearen mit den Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Weitere europäische Reiseziele folgen 2011.
Informationen unter http://www.DealMyHotel.com.

Ernüchternde Parabel
Orwell und seine Vorsehung der Iran Ereignisse

Denkt man über die aktuellen Ereignisse im Iran nach und über die Unwägbarkeiten dessen was man allgemein Revolution zu nennen pflegt, dann kommen einem - mutatis mutandis – diese ewig zeitlosen Gedankenbilder aus Georg Orwells „die Farm der Tiere“ spontan in den Sinn.
Am Anfang der umwälzenden Ereignisse jagt das Volk den verhassten Tyrannen davon (Mr.Jones – Schah Pahlevi!), das Volk ist zunächst im Freudentaumel, ein nur darauf lauernde Clique übernimmt die politischen Geschäfte (bei Orwell sind es sinniger Weise die zeitlosen Schweine!), das gemeine Volk (bei Orwell die anderen Tiere mit Ausnahme der privilegierten Schweine!), haben nichts mehr zu melden.

Abgesichert wird das radikale Machtmonopol durch scharfe Bluthunde (Wächter der Revolution!), und bei Orwell, wie nach jeder Revolution, gibt es die Propaganda, den Personenkult, die Feindbilder. Die so pervertierte Macht wird zum Selbstzweck, nichts begehrlicher als die Macht, man kann nicht freiwillig von ihr lassen; was das Volk will und braucht, interessiert diese politische Clique gar nicht.

Unter welchem Namen, welcher Maskerade die mächtigen Tiere auftreten, ist unter anthropologischen Gesichtspunkten unerheblich. Die scharfen Hunde der Revolution können sehr böse werden, denn sie werden von den Schweinen gut gefüttert. Solche parallel, so nahe liegenden Gedanken kommen dem der nachdenkt plötzlich in den Sinn. War es nicht immer schon so, wenn der Mensch Revolution spielte, so einfach wie Orwell es in seiner märchenhaften Parabel aufzeigt? Aber jeder Spuk ist irgendwann beendet, bisher war es nach jeder Revolution noch immer der Fall. Die Hoffnung resigniert zuletzt.

K.S.B.

George Orwell (* 25. Juni 1903 in Motihari, Bihar, Britisch-Indien als Eric Arthur Blair; † 21. Januar 1950 in London) war ein britischer Schriftsteller, Essayist und Journalist. Durch „die Farm der Tiere“ und im besonderen „1984“ wurde Orwell weltbekannt und zählt heute mit seinem Gesamtwerk zu den bedeutendsten Schriftstellern der englischen Literatur. Orwell benutzte zeitweise auch das weitere Pseudonym H. Lewis Always. Quelle: Wikipedia

ZITAT DES MONATS

Seitdem ich in den Sozialen Netzwerken unterwegs bin, bemühe ich mich natürlich, besonders intensiv zu leben. Täglich bekämpfe ich meine Profilneurose mit immer neuen Profilfotos.
Meinen Beziehungsstatus habe ich schon so oft geändert, dass
ich gar nicht mehr weiß, welchem Geschlecht ich zuzuordnen bin

Der Journalist Richard Gutjahr in seinem Text "Digitaler Overkill" auf gutjahr.biz über sein Leben mit und in sozialen Netzwerken

Kaum zu Glauben aber Wahr. Und auch Sie wundern sich über die deutlich zunehmende Zahl der "zusehend viel zu flachen, zu laienhaft gespielten TV- Filme?

Dazu hab`ich Folgendes aufgeschnappt:
Ein Nachwuchs-Drehbuchautor plauderte am Nebentisch zu Themen wie:  ...peinlicher Rotstift  für die Versallen am Film-Set - Regisseure müssen ihre Fernseh-Filme in immer kürzerer Zeit oft unter Qualitätsverlusten eilig abdrehen. Hatten sie früher durchschnittlich 40 Drehtage, sind es heute höchstens noch 23.

Und was die Gagen/Honorare der Schauspieler hierzu angeht, da haben nur noch die echten Stars reale Verdienstchancen. Das sind dann keine wirklichen Filme mit Anspruch was uns da zugemutet wird. Was soll auch schon dabei rauskommen wenn z.B. Pro7/Sat1 für seine Serie "K11", ungeniert und ohne Skrupel den  hierfür egagierten Episoden-"Hauptdarstellern" sage und schreibe für den kompletten Filmdreh dann genau 120.-Euro, inkl. Steuern etc., als lächerliche Gesamtgage ausbezahlt. Studio-Anfahrten, oder zum FilmSet Aussendreh, die müssen davon mitbezahlt werden...kein Witz!

Jedoch Angebot und Nachfrage aber regeln immer schon das Geschäft: es soll nicht Wenige  Kleindarsteller-Fantasten geben, die sich dafür Casten lassen in der -nie erfüllten Hoffnung - damit entdeckt, ein guter, anerkannter Fernsehstar zu werden. Und auch dieses naive Träumen hat so seinen Preis.
Das nutzen die TV-Sender nüchtern aus.
Was die Zuseher damit ertragen müssen - keiner fragt danach ..warum auch. Zusehen bei den Nischen-TV-Sendern ist ohnehin kostenlos und ohne Ansprüche - jeder Art ist dabei gemeint.

SATIRE

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....als Kontrast zum Üblichen!

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