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Genuß mit Anspruch und Niveau, wie es mir gefällt, gefördert mit hochwertigem Intl. Product-Placement
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Mit Thomas Fuchsberger auf Reisen
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Diesmal besuchte ich das legendäre Nilschiff, das aus dem Roman. . .
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Auf den Spuren von Agatha Christie
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„Mein Name ist Omar,Omar Sharif“. Ich sitze beim ersten Lunch auf der Steam Ship Sudan, ein 1885, für den ägyptischen König Fouad gebauter Schaufelraddampfer, der seit dem Jahr 2000 wieder im Dienst für Touristen auf dem Nil herumschippert und jetzt bei dem Reiseunternehmen Atelier Voyage, auch von Deutschland aus, gebucht werden kann. Momentan sind Franzosen und Französinnen die Kunden der SS Sudan, die durch ein französisches Reiseunternehmen zurück in´s Geschäft gefunden hat. Ich schreibe die Notizen des Tages in meine Kladde, als der zirka 36-jährige Oberkellner, ausgestattet mit Oberlippenbart, neckischem Hütchen, das alle Bediensteten auf dem Schiff tragen (müssen), Schiffsuniform, die bereits an Agatha Christie erinnert und einer Riesenportion Charme, sich mir als Omar Sharif präsentiert. Ich schau ihn von oben bis unten an und meine: “ja schon aber Junior, oder?“?“ Darauf er entrüstet: “Aber Omar ist nicht alt“.
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Die legendäre Steam Ship Sudan,Tradition mit großen Namen. “Tod auf dem Nil“, 1977 als Agatha Christie Verfilmung mit David Niven, Angela Lansbury, Bette Davis, Jane Birkin und Peter Ustinov als Komissar Hercule Poirot, in die Filmgeschichte eingegangen, war der Originalschau- platz für den Film. Kabinen, Restaurant, Bar, Bibliothek alles ist noch wie im Film, man (er) lebt Agatha Christie mit jedem Atemzug. Die SS Sudan hat 23 Kabinen, die im Belle Epoque Stil eingerichtet sind. Darunter 5 Suiten, die den erheblichen Vorteil haben, dass man durch riesige Fenster wunderbar auf den Nil schaut. Am Abend nach dem Dinner, sitzt man gemütlich auf dem Oberdeck, in kuscheligen Korbstühlen und bestellt sich einen Drink an der Bar.
Für das Tagesprogramm werden die Gäste in zwei Gruppen aufgeteilt, die jeweils mit einem Guide, einem Begleiter also, unterwegs sind. Nachdem ich der einzige deutsche Gast bin, hat man mir einen extra Guide organisiert und erfreulicherweise auch einen extra Wagen mit Chauffeur. Das ist sehr zu empfehlen, da man dadurch einfach unabhängiger das Programm gestalten kann. Egal ob deutsch oder englischsprachige Kunden jeder kann sich seinen persönlichen Guide bestellen, pas de probleme.
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Das Programm ist eine Herausforderung, Philae Tempel, Kom-Ombo Tempel, Edfu Tempel, Karnak Tempel, Luxor Tempel und das Tal der Könige, sollten zu einer Jahreszeit besucht werden, wo man nicht sofort in der Sonne einen entsprechenden Stich erleidet. Ich war im April unterwegs und da waren es bereits an die 40 Grad im Schatten.
Lunch und Dinner auf dem Boot sind ein Fest. Schälchen über Schälchen mit eingelegten Gemüsen, verschiedenen Mousse-Sorten, Salaten, dazu Fladenbrot. Übrigens werden alle Salate, Gemüse und Obst mit Mineral- wasser gesäubert, sodass man ohne Bedenken zulangen kann. Man isst und isst von den Schälchen, dabei kommt erst noch die Hauptspeise, in Form eines köstlichen, gegrillten Nilfisch, genannt la Berche, ein Geschnetzeltes vom Huhn auf ägyptisch, mit entsprechenden Gewürzen und Zutaten, oder leckeres Quiche. Als Nachtisch gibt es einen frischen Fruchtsalat. Dazu einen köstlichen ägyptischen Weiß- oder Rotwein, namens Obelisque, oder ein schönes, kühles ägyptisches Bier namens Stella oder Sakara.
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Um nach Aswan zu kommen, kann man mit Egypt Air über Cairo fliegen. Der Flug von München nach Kairo dauert zirka fünf Stunden und obwohl Egypt Air im Codeshare mit Lufthansa fliegt, gibt es selbst in der Business Class keinen Alkohol. Dafür aber Cola, Sprite, die entsprechenden light Versionen, Orangensaft und Wasser. Ausserdem muss man das Gepäck in Cairo abholen und neu wieder einchecken, um im Land weiter zu fliegen. Durchchecken geht nicht.
Mein Hotel in Aswan, das Old Cataract, hatte schon Agatha Christie beherbergt, der eine Suite nach ihrem Namen gewidmet ist. Mein Aufenthalt war der letzte Moment, das Hotel vor der Renovierung zu erleben. Die nächsten zwei Jahre wird das Hotel modernisiert. Es liegt himmlisch, direkt am Nil, mit einer schönen Aussichtsterrasse und einem sehr einladenden Restaurant, genannt 1902, dem Jahr, an dem es eröffnet wurde. Davor war das Hotel die Residenz des Königs Fouad, erbaut 1899. Das Hotel gehört zur Sofitel Gruppe und nachdem ich in Luxor im bereits renovierten Old Windsor Hotel untergebracht war, das ebenfalls zu Sofitel gehört und ich begeistert war von der Tatsache, dass das Hotel nicht seinen Charme, den „Old Style“, durch die Renovierung verloren hat, sondern, ganz im Gegenteil, die Bäder und die technischen Einrichtungen auf den neuesten Stand gebracht wurden, die Lifte, die Lobby, die Bar, die Restaurants, die Treppenaufgänge und der traumhafte Garten im Original erhalten wurden, mach ich mir um das Hotel Old Cataract und dessen Renovierung keine Sorgen.
Es macht Spass auf den Spuren von Agatha Christie zu wandeln. Die Ägypter sind freundlich und hilfsbereit, während der Nilkreuzfahrt erfährt man Kultur und Tradition des Landes. Der Muezzin begleitet den Tag am Nil, selbst der Kapitän der SS Sudan legt seinen Teppich auf der Brücke aus und betet, wenn der Muezzin ruft. Nachdem immer zwei Kapitäne an Bord sind, kann einer davon ruhig beten.
Infos zu dieser Reise bekommen Sie über “Atelier Voyage” auf www.ateliervoyage.com und auf www.steam-ship-sudan.com
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Der Autor Thomas Fuchsberger ist Musiker und Komponist, er lebt in München. Reisen ist seine Passion
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Hier in Vorbereitung: Mein Reisereport Equador/Peru ..
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